Newsletter April 2017

Allgemein

Inhalt

  1. Hochschulpolitisches Forum der Hans-Böckler-Stiftung
  2. Auftakt Campaigner*innenprogramm: Jugendwahlkampfkonferenz
  3. Frauen*kampftagsdemo in Berlin
  4. Lernfabriken meutern
  5. SPD-Sonderparteitag am 19. März
  6. BMBF-Tagung "Qualitätspakt Lehre"
  7. Pressemitteilung: ERASMUS+ ausbauen
  8. Rückblick: Seminarwochenende I/2017 in Erfurt
  9. Ausblick: Bundeskoordinierungstreffen vom 19.-21.05.2017 in Berlin

Hochschulpolitisches Forum der Hans-Böckler-Stiftung

Am 01. und 02. März waren wir beim 9. Hochschulpolitischen Forum der Hans-Böckler-Stiftung zu Gast. In verschiedenen Panels diskutierten wir mit Vertreter*innen aus Politik, Gewerkschaften und den Hochschulen über die Wege zur Integration und Partizipation von Geflüchteten. Spannend war insbesondere der Austausch über die verschiedenen Wege der Umsetzung und damit einhergehenden Probleme an den Hochschulen. Dennoch hat sich auch hier wieder einmal gezeigt, dass noch einiges zu tun ist, bis ein vollumfänglicher Hochschulzugang für Geflüchtete möglich ist.

 

Auftakt Campaigner*innenprogramm: Jugendwahlkampfkonferenz

Unser Campaigner*innenprogramm startete mit der Jugendwahlkampfkonferenz vom 03. bis 05. März in Berlin. Nach spannenden Reden und Diskussionen, unter anderem mit Martin Schulz, Katarina Barley und Juliane Seifert, haben wir uns intensiv mit unserer Zielgruppe an den Hochschulen auseinandergesetzt. Darüber hinaus konnten wir auch unser methodisches Wissen in vielen weiteren Workshops verbessern. Doch damit hören wir nicht auf – vom 22. bis 24. April geht es weiter in Bielefeld, um noch mehr über Kampagnenplanung und Wahlkampfaktionen zu lernen. Mit #hoherenergie starten wir in den Bundestagswahlkampf!
 

Frauen*kampftagsdemo in Berlin

Feminismus heißt Widerstand! Das war das Motto der zentralen Kundgebung zum Frauen*kampftag am 08. März in Berlin, die wir besucht haben. Noch immer gehören Sexismen, Antifeminismus und Chauvinismus zum Alltag; auch an der Hochschule. Deshalb setzen wir uns für ein selbstbestimmtes Leben ein, das frei von geschlechterbezogener Diskriminierung ist. Mit zahlreichen anderen Demo-Teilnehmer*innen in Berlin und vielen anderen Städten haben wir gezeigt, dass wir laut und viele sind und unsere Forderungen auf die Straße tragen. 
Doch nicht nur am 08. März setzen wir uns für Feminismus ein: Mit unserem Aktionspaketgibt es eine Vielzahl von Ideen, wie der Kampf für Gleichstellung gelebt und an die Hochschulen getragen werden kann.
 

Lernfabriken meutern

Wir waren vom 17. bis 19. März bei der Protestkonferenz des Bündnisses "Lernfabriken meutern" in Frankfurt. Dort haben wir unsere Vorstellung für ein besseres und gerechtes Bildungssystem eingebracht. Zusammen mit verschiedenen Akteur*innen aus der Bildungslandschaft, von Schüler*innen über Auszubildende bis hin zu Dozierenden an Hochschulen, haben wir uns an diesem Wochenende ausgetauscht und Aktionsstrategien für neue Bildungsproteste überlegt. Wenn Ihr mehr über das Bündnis erfahren wollt, findet Ihr alle Infos hier.
 

SPD-Sonderparteitag am 19. März

Auf dem außerordentlichen Bundesparteitag der SPD am 19. März 2017 in Berlin wurde Martin Schulz mit 100 Prozent der Stimmen, dem historisch besten Ergebnis, zum neuen Parteivorsitzenden gewählt und einstimmig als Kanzlerkandidat nominiert - und wir waren dabei. Martin steht für Gebührenfreiheit in der Bildung, ein starkes Europa und soziale Gerechtigkeit. Nun kommt es darauf an, ein starkes Wahlprogramm zu schreiben, das Bildungsgerechtigkeit zu einem Schwerpunkt macht. Eins ist jedenfalls klar: Jetzt ist #ZeitfürMartin!
 

BMBF-Tagung "Qualitätspakt Lehre"

Vom 23. bis 24. März fand die Programmkonferenz Qualitätspakt Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Berlin statt. Hier diskutierten auch wir gemeinsam mit Dozierenden, Hochschulleitungen und politischen Vertreter*innen, wie die Rahmenbedingungen für eine gute und nachhaltige Lehre aussehen müssen. Dabei wurden viele unserer Forderungen aufgegriffen. Die Hochschulen benötigen Planungssicherheit, dazu gehören auch unbefristete Stellen für die Lehre und eine Verstetigung der Hochschulfinanzierung.
 

Pressemitteilung: ERASMUS+ ausbauen

In einer Pressemitteilung haben wir uns zu den von der Koalition angestrebten Veränderungen von ERASMUS+ geäußert. Diese sind ein erster richtiger Schritt, denn die administrativen Beschränkungen und Berichtspflichten müssen endlich gelockert werden. Für Studierende ist besonders wichtig, auch weiterhin mit Großbritannien im ERASMUS+ Programm zusammenzuarbeiten. Sie dürfen nicht zu den Leidtragenden des „Brexit“ werden. Auch die angestrebte Etaterhöhung ist wichtig, um den Auslandsaufenthalt mehr Studierenden zu ermöglichen. Es sind jedoch noch weitere Veränderungen notwendig, um allen Menschen internationale Mobilität zu ermöglichen. Hier findet Ihr unsere dazugehörige Pressemitteilung.
 

Rückblick: Seminarwochenende I/2017 in Erfurt

Vom 24. bis 26. März fand unser erstes Seminarwochenende im Jahr 2017 in Erfurt statt. Gemeinsam konnten wir uns ein Wochenende lang in drei Seminaren austauschen. Dabei haben wir uns thematisch mit unserer Vision eines gerechten Hochschulzugangs auseinandergesetzt, die Rolle der Hochschulen im Nationalsozialismus und Möglichkeiten der Aufarbeitung und Erinnerung beleuchtet sowie die Möglichkeiten diskutiert, die uns Social Media für die Hochschulgruppenarbeit bietet. Außerdem nutzten wir die Gelegenheit, um mit Markus Hoppe, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Bildung, über Bildungspolitik und die Erfahrungen in einer R2G-Koalition zu reden und konnten in einem Best-Practice-Plenum Erfahrungen zur Neumitgliederwerbung austauschen.
 

Ausblick: Bundeskoordinierungstreffen vom 19.-21.05.2017 in Berlin

Vom 19. bis 21. Mai findet das erste Bundeskoordinierungstreffen in diesem Jahr im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt. Auch dieses Mal möchten wir wieder zahlreiche Anträge zu aktuellen Themen beraten und mit Gästen diskutieren. Wir würden uns freuen, wenn wieder vielfältige Anträge aus den Bundesländern oder von einzelnen Hochschulgruppen vorlägen. Außerdem stehen die Nachwahl eines Bundesvorstandsmitglieds sowie die turnusgemäße Wahl der Bundesgeschäftsführung und der Anti-Sexismus-Kommission auf der Tagesordnung. Wie immer kann jede Hochschulgruppe eine geschlechterquotierte Delegation bestehend aus zwei Personen nominieren. 
Bei Fragen könnt Ihr Euch jederzeit an den Bundesvorstand oder die Bundesgeschäftsführung wenden.

 
 

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Termine:

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02.12.2017 Sitzung des Studierendenparlaments, Bildungsherberge in Hagen, Roggenkamp 10
Mit Weihnachtsfeier

03.12.2017, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr Mitgliederversammlung mit Listenaufstellung, Hagen

27.01.2018, 11:00 Uhr - 28.01.2018, 12:00 Uhr Sitzung des Studierendenparlaments, Bildungsherberge in Hagen, Roggenkamp 10

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