18.12.2018 in Allgemein

Jusohochschulgruppen NRW: Vermeintliche Freiheit der Hochschulen auf Kosten der Studierenden

 

Zum Entwurf des neuen Hochschulgesetzes NRW, der am Dienstag vom Kabinett verabschiedet wurde, erklärt Juliane Schlierkamp, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen NRW:

„Was die Ministerin Pfeiffer-Poensgen als Gewinn an Autonomie für die Hochschulen bezeichnet, ist ein großer Verlust an Freiheiten, die sich Studierende in der Vergangenheit erkämpft haben. Verbindliche Studienverlaufsvereinbarungen und die Abschaffung des Verbots von Anwesenheitspflichten widersprechen unserem Bildungsideal und reduzieren Studierende auf unsere wirtschaftliche Verwertbarkeit. Das trifft besonders diejenigen, die neben ihrem Studium arbeiten müssen oder Angehörige unterstützen müssen. 

Durch die Stärkung der Hochschulräte, die Abschaffung verbindlicher Vertretungen für studentische Hilfskräfte und den Wegfall des Gebotes der Gruppenparität im Senat, werden unsere Möglichkeiten zur demokratischen Partizipation massiv beschnitten. Auch die Aufhebung einer verbindlichen Zivilklausel für alle Hochschulen, ist für uns keine Verbesserung der Autonomie. Es öffnet der Wirtschaft weitere Türen in unsere Hochschulen. Für uns ist die Novellierung keine Verbesserung, sondern ein klarer Rückschritt. Unter dem Deckmantel der Hochschulautonomie wird die Freiheit der Studierenden massiv beschnitten. Dagegen wehren wir uns und fordern Freiheit und ein selbstbestimmtes Studium für alle Studierende!“

 

13.12.2018 in Allgemein

Newsletter Dezember 2018

 

Inhalt

  1. Bericht vom Bundeskoordinierungstreffen 2018/2
  2. Neue Vorlagen für Eure Arbeit!
  3. Bericht vom SPD-Debattencamp
  4. Podiumsdiskussion "68er-Bewegung und SDS"
  5. Podiumsdiskussion "Wie frei ist das Studium?"
  6. Lernfabriken Meutern-Kongress
  7. PM: Substantielle BAföG-Reform endlich angehen!  
  8. PM: Studierendenzahlen steigen – die Hochschulfinanzierung muss es auch! 
  9. PM: Diskussion um Genmanipulation: Verantwortliche Wissenschaft muss bereits im Studium gelernt werden  
 

13.12.2018 in Allgemein

Die Abende werden länger...

 

.... und Weihnachten naht!

Wir wünschen allen Kommiliton*innen eine besinnliche Adventszeit mit viel Zeit für das Studium, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. 

 

Eure SPD-Hochschulgruppe - Juso-HSG 

 

13.12.2018 in Allgemein

Rückmeldefrist hat begonnen!

 

Liebe Kommiliton*innen,

seit dem 01.12.2018 kann man sich für das Sommersemester zurückmelden.

Die Frist endet am 31.01.2019. 

Weitere Infos findet ihr hier: https://www.fernuni-hagen.de/studium/einschreiben/rueckmeldung.shtml

Eure SPD-Hochschulgruppe - Juso HSG 

 

28.11.2018 in Allgemein

Diskussion um Genmanipulation: Verantwortliche Wissenschaft muss bereits im Studium gelernt werden

 

Anlässlich der Debatte um die angeblich ersten genveränderten Babys aus China kommentiert Armin Alizadeh, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Unabhängig davon, ob sich die Forschungsergebnisse bestätigen oder nicht: Das Vorgehen des chinesischen Wissenschaftlers He Jiankui ist unverantwortlich. Experimente am Menschen durchzuführen, ohne mögliche Nebenwirkungen ausreichend zu untersuchen, ist auf das Schärfste zu verurteilen. Ein solches wissenschaftliches Selbstverständnis stellt die vermeintliche Sensation über alle ethischen Diskussionen. Der Forscher nimmt gesellschaftlich-ethische Debatten vorweg, die noch zu führen sind.

In dieser Debatte zeigt sich, wie wichtig eine breite gesellschaftliche Diskussion über wissenschaftliche Erkenntnisse ist. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass ethische Diskussionen über die gesellschaftlichen Folgen von Wissenschaft bereits im Studium geführt werden. Welche Konsequenzen das eigene Handeln für die Menschheit hat, ist keine einfache Frage. Doch diese Frage im Studium schlichtweg auszublenden, wie derzeit an Hochschulen üblich, ist keine akzeptable Antwort.“

 

27.11.2018 in Allgemein

Studierendenzahlen steigen – die Hochschulfinanzierung muss es auch!

 

Zu den heute veröffentlichten Studierendenzahlen im Wintersemester 2018/2019 des Statistischen Bundesamtes erklärt Tabea Häberle, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:


Steigende Studierendenzahlen müssen eine steigende Hochschulfinanzierung bedeuten. Im Wintersemester 2018/2019 sind so viele Studierende an deutschen Hochschulen immatrikuliert wie noch nie. Die ohnehin schon unzureichende Finanzierung der Hochschulen steigt dabei jedoch nicht in gleichem Maße. Um endlich bessere Studienbedingungen zu gewährleisten, müssen Bund und Länder gemeinsam zu einer bedarfsdeckenden Hochschulfinanzierung beitragen. Die Nachfolge des Hochschulpakts muss daher mit einem drastischen Mittelaufwuchs ausgestaltet und dauerhaft verstetigt werden.

Insbesondere die Lehre darf unter einer stetig schlechter werdenden Betreuungsquote durch Dozierende nicht weiter leiden. Gleichzeitig darf die soziale Infrastruktur nicht vergessen werden. Es braucht einen deutlichen Ausbau von bezahlbarem studentischen Wohnraum, von Beratungsangeboten, Mensen und Lernplätzen an den Hochschulen. Hierfür bekräftigen wir unsere Forderung nach einem Hochschulsozialpakt, um die Studierendenwerke in ihren Aufgaben finanziell zu unterstützen. Gute Studienbedingungen erfordern einen gemeinsamen finanziellen Kraftakt von Bund und Ländern, Frau Karliczek darf hier nicht weiter schlafen!“

 

27.11.2018 in Allgemein

Substantielle BAföG-Reform endlich angehen!

 

Zu den am 13.11.2018 veröffentlichten Eckpunkten zur geplanten BAföG-Reform erklärt Julie Göths, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Hunderttausende Studierende warten seit Jahren auf eine umfassende BAföG-Reform. Die Förderbeträge sind völlig unzureichend, um in einer Hochschulstadt wohnen und leben zu können. Auf Drängen der Studierenden und der SPD bewegt sich das Bildungsministerium nach über einem halben Jahr Untätigkeit beim Thema BAföG. Nachdem zwei Studierendengenerationen keine deutlichen Verbesserungen erlebt haben und immer mehr aus der Förderung herausgefallen sind, ist eine substantielle Reform dringend nötig. Die von Frau Karliczek vorgeschlagenen Änderungen sind seit Jahren überfällig und können deshalb nur ein erster Schritt sein.

Um die Trendwende beim BAföG auch nachhaltig zu erreichen, braucht es unbedingt eine automatische, regelmäßige Anpassung der Förder- und Freibeträge. Das BAföG muss an die Lebensrealität der Studierenden angepasst werden. Dazu muss das BAföG endlich von der Regelstudienzeit entkoppelt werden. Ebenso müssen die Altersgrenzen wegfallen, um modernen Bildungsbiographien gerecht zu werden. Wir brauchen endlich ein gerechtes, zeitgemäßes BAföG, welches wieder mehr Studierende erreicht und für mehr Chancengleichheit in der Bildung sorgt.“

 

02.11.2018 in Allgemein

Newsletter November 2018

 

Inhalt

  1. Jetzt anmelden: Bundeskoordinierungstreffen vom 16.-18.11. in Berlin!
  2. #wegmit219a - Unterzeichne jetzt die Petition zur Abschaffung von § 219a!
  3. Bericht: Unser Seminarwochenende in Würzburg
  4. Feministischer Aktionstag & 100 Jahre Frauenwahlrecht
  5. Stakeholdergespräch "Fachhochschulen" der SPD-Bundestagsfraktion
  6. FES-Konferenz "Kapazitätsrecht, Grundfinanzierung, Hochschulpakt"
  7. Pressemitteilung des BAföG-Bündnis 
  8. Termine
 

09.10.2018 in Allgemein

Newsletter Oktober 2018

 

Inhalt

  1. Jetzt Anmelden: Unser Seminarwochenende im Oktober
  2. Bundeskoordinierungstreffen 18/II im November
  3. Konferenz zur Lage des studentischen Wohnens
  4. FES-Konferenz "Wie sich Bildung in Zukunft ändern muss"
  5. Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung 
  6. GEW Wissenschaftskonferenz in Budenheim
  7. Juso-Europakongress in Frankfurt
  8. PM: Mietenwahnsinn stoppen
  9. PM: Karliczek muss liefern: Kooperationsverbot gehört abgeschafft
  10. PM: Seehofer kriegt Wohnungskrise nicht in den Griff 
  11. PM: Schluss mit der chronischen Unterfinanzierung der Hochschulen 
  12. Termine
 

21.09.2018 in Allgemein

Schluss mit der chronischen Unterfinanzierung der Hochschulen!

 

Zum heutigen Auftakt der Verhandlungen zur Nachfolge des Hochschulpakts 2020 in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) erklärt Gabriele Schraudolf, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:
 

„Es braucht klare Kriterien, um die Nachfolge des Hochschulpakts endlich dauerhaft sozial und gerecht auszugestalten. Die heutige Sitzung darf nicht alleine ein Ringen um mehr Geld für das eigene Bundesland werden. Hochschulen müssen dauerhafte Sicherheit haben, dass sie bedarfsdeckende Mittel durch Bund und Länder erhalten. Um die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen zu beenden, braucht es dafür einen jährlichen dynamischen Aufwuchs von mindestens drei Prozent der Mittel.

 

Die Vergabekriterien müssen zudem unter Beteiligung von Studierenden erarbeitet werden. Um die Studienbedingungen für die fast drei Millionen Studierende an den Hochschulen zu verbessern, dürfen nicht nur quantitative Parameter herangezogen werden. Gute Lehre muss hierbei im Fokus stehen. Für bessere Betreuungsquoten und Arbeitsbedingungen ohne Befristungen müssen mehr Dauerstellen finanziert werden können. Gleichzeitig sollte die Mittelvergabe an Kriterien zur Förderung der Gleichstellung geknüpft werden. Zudem darf die benötigte Hochschulinfrastruktur nicht vergessen werden. Die Hochschulen sind seit Jahren unterfinanziert. Der Bund muss endlich dauerhaft in die Hochschulfinanzierung einsteigen und an diesen Missständen etwas ändern.“

 

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Termine:

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16.02.2019 - 17.02.2019 Sitzung des Studierendenparlaments,
Weitere Infos findet ihr auf www.fernstudis.de  

13.04.2019 - 14.04.2019 Sitzung des Studierendenparlaments,
Weitere Infos findet ihr auf www.fernstudis.de

15.06.2019 - 16.06.2019 Sitzung des Studierendenparlaments,
Weitere Infos findet ihr auf www.fernstudis.de

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