02.06.2019 in Topartikel Allgemein

Rückmeldung bis zum 31.07.2019 möglich!

 
 

19.07.2019 in Allgemein

Zur Entscheidung über die zukünftigen Exzellenzuniversitäten erklärt Julian Engelmann, Mitglied im Bundesvorstand

 

„Ganz gleich, welche Universitäten heute als Exzellenzuniversitäten ausgezeichnet werden, am Ende verliert das gesamte Bildungssystem. Der Großteil der deutschen Hochschulen bleibt auf der Strecke, während sich wenige Universitäten über mehr Mittel freuen dürfen. Ein flächendeckendes, regional gleichwertiges und vielseitiges Bildungsangebot wird durch die Exzellenzstrategie untergraben. Deswegen lehnen wir die Exzellenzstrategie ab!

Fast alle staatlichen Hochschulen leiden unter chronischer Unterfinanzierung. Prekäre Arbeitsbedingungen im akademischen Mittelbau, schlechte Studienbedingungen und fehlende Infrastruktur, sind Alltag an vielen Hochschulen. Durch die gezielte Förderung einiger weniger Universitäten, werden andere weiter abgehängt. Gerade kleine Universitäten haben kaum Chancen Geld aus der Exzellenzstrategie zu erhalten. Es braucht eine deutliche Steigerung der Grundfinanzierung und keine sinnlosen Wettbewerbe um vermeintlich exzellente Forschung.“

 

08.07.2019 in Allgemein

Newsletter Juli 2019

 

Inhalt

  1. Sommeruni 2019 | Jetzt noch anmelden
  2. FemPower-Kongress | A women's place is in the revolution!
  3. Treffen der AG Nachhaltigkeit
  4. Deutsch-Israelische Studierendenkonferenz
  5. PM: Nationale Weiterbildungsstrategie
 

12.06.2019 in Allgemein

Nationale Weiterbildungsstrategie: Millionen Menschen brauchen eine Perspektive

 

Anlässlich der Vorstellung der Nationalen Weiterbildungsstrategie erklärt Armin Alizadeh, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Über 2,1 Millionen der unter 34-Jährigen in der Bundesrepublik haben keine Berufsausbildung. Um diesen jungen Menschen eine Perspektive zu geben, braucht es einen Rechtsanspruch auf eine Berufsausbildung. Mehr Geld und ein grundsätzlicher Anspruch auf Weiterbildung sind erste richtige Maßnahmen, die in den nächsten Monaten konsequent weitergedacht werden müssen.

Es stellt sich nun die Frage, ob die strikte Trennung zwischen beruflicher und akademischer Bildung beim Aufstiegs-BAföG noch zeitgemäß ist oder ob wir neue Instrumente zur lebenslangen Bildung brauchen, die zwischen beruflicher und akademischer Bildung Brücken bauen. 

Angesichts der rasanten Entwicklungen in unserer Gesellschaft, müssen wir in Zukunft stärker darüber nachdenken, wie Weiterbildung in allen Lebensphasen stärker verankert werden kann. Weiterbildung im politischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Bereich muss in Zukunft ebenso selbstverständlich stattfinden, wie Weiterbildung im Beruf.“

--
Max Meisenheimer
Bundesgeschäftsführer der Juso-Hochschulgruppen

 

11.06.2019 in Allgemein

Bundesweite jüdische Campuswoche

 

Liebe Juso-Hochschulgrüppler*innen,

gerne möchten wir Euch auf die erste bundesweiten jüdische Campuswoche der jüdischen Studierenden Union aufmerksam machen. Diese findet vom 11. bis 14. Juni statt. Ziel ist es durch Infostände, Podiumsdiskussionen und weitere Formate die jüdische Kultur und Religion, sowie den Campusalltag zu beleuchten. Auf der Facebook Veranstaltung (https://m.facebook.com/events/2414144531964141) findet Ihr wann ein Event bei Euch vor Ort stattfindet. Besucht diese gern und bringt Euch vor Ort ein!

Mit sozialistischen Grüßen 
Tabea
für den Bundesvorstand

 

11.06.2019 in Allgemein

Stellungnahme des Bundesvorstands zum Geordnete-Rückkehr-Gesetz

 

Liebe Juso-Hochschulgrüppler*innen,

 

wir sind entsetzt über die heutige Abstimmung der Bundesregierung zum Geordnete-Rückkehr-Gesetz (sic!). Was heute beschlossen wurde, markiert einen Tiefpunkt in der Regierungsarbeit und auch der Geschichte der Sozialdemokratie.

 

Als Juso-Hochschulgruppen, die sich seit Jahren für Geflüchtete und deren Rechte im Bildungsbereich sowie allen Lebensbereichen einsetzen, ist das beschlossene Gesetz nichts weiter als die Resignation vor den Konservativen und Rechtsnationalen. Wo Werte wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität an erster Stelle stehen sollten, stehen am heutigen Tag nur bloßer Pragmatismus und die ökonomische Verwertbarkeit von Menschen, die nicht die deutsche Staatsbürger*innenschaft besitzen. Teilweise kommt auch Stolz hinzu, in der Bundesregierung endlich ein Einwanderungsgesetz beschlossen zu haben. Das Gesetz ist jedoch ein Schlag ins Gesicht für alle Geflüchteten und für all diejenigen, die sich seit Jahren in der Geflüchtetenhilfe engagieren. Das Hofieren des rechtsnationalistischen Lagers und das Zurückstecken hinter der menschenunwürdigen Politik der CDU/CSU widersprechen sämtlichen Grundwerten sozialistischer und sozialdemokratischer Politik.

 

Die aktuelle Regierung ist für uns nicht weiter tragbar - wie wir auch in der Vergangenheit vermehrt feststellen mussten. Ein weiteres Koalieren mit der CDU/CSU ist nicht mehr tolerierbar und die SPD sollte sich auf dem nächsten Parteitag, der dringend vorgezogen werden muss, für einen Austritt entscheiden.

 

Wir sind gemeinsam mit den Jusos und weiteren Arbeitsgemeinschaften innerhalb der SPD klar gegen das Gesetz vorgegangen - nur leider mit dem Ergebnis von lediglich acht Gegenstimmen. Das kann jedoch nicht heißen, dass wir uns davon entmutigen lassen. Wir müssen trotz alledem weitermachen. Wir müssen weiter für unsere Vision einer gerechten und solidarischen Gesellschaft streiten, damit solche Gesetze in Zukunft nicht mehr beschlossen werden. Linke Mehrheiten entstehen nicht von selbst - es ist unsere Aufgabe tagtäglich die Rolle der SPD in der Bundespolitik zu hinterfragen und einen radikalen Umsturz zu fordern.

 

Mit antifaschistischen Grüßen

 

Ann-Kathrin

für den Bundesvorstand

-- 

Ann-Kathrin Zierau
Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen
 

04.06.2019 in Allgemein

Newsletter Juni 2019

 

Inhalt

  1. Europa ist unsere Verantwortung!
  2. BAföG-Reform noch lange nicht am Ziel
  3. Breitenförderung statt Elitenförderung: BAföG für alle, statt Stipendien für wenige

  4. Bericht: Bundeskoordinierungstreffen 2019/1
  5. Save the Date: Sommeruni 2019
 

30.05.2019 in Allgemein

Kein Al-QUDS-Tag

 

Liebe Juso-Hochschulgrüppler*innen, 

 

jährlich kommen in Berlin Islamist*innen, Antisemit*innen,  Anhänger*innen des iranischen Regimes und verschiedener islamistischer Terrororganisationen zum sogenannten Al-Quds-Marsch zusammen. Al-Quds bedeutet auf arabisch ‘Jerusalem’ und ruft weltweit dazu auf, die Hauptstadt Israels zu erobern und den jüdischen Staat zu vernichten. 

 

Der Al-Quds-Tag wurde vor 40 Jahren im Zuge der islamischen Revolution im Iran eingeführt und dient seitdem der Verbreitung antisemitischer, LGBTQ*-feindlicher und misogyner, patriarchaler Propaganda. Der Aufmarsch findet jährlich am letzten Tag des islamischen Ramadan in Berlin statt und bietet Antisemit*innen verschiedenster Spektren eine Bühne und ein Sprachrohr für Antisemitismus, Antizionismus und Islamismus. 

 

Als Juso-Hochschulgruppen kämpfen wir gegen jeden Antisemitismus. Antifaschismus bedeutet für uns Solidarität mit Israel. Wenn Antisemit*innen, mit dem gemeinsamen Ziel, Israel und somit auch Jüdinnen und Juden zu vernichten, auf die Straße gehen, ist es unsere Pflicht dagegen zu halten. Wir stehen an der Seite Israels und an der Seite jener, die im Iran gegen das diktatorische Regime und für Emanzipation kämpfen. 

 

Wir rufen Euch auf, am 01.06.2019, nach Berlin zu fahren und den Gegenprotest zu unterstützen! Kommt zur antifaschistischen Demonstration und unterstützt das Gegenbündnis! Solidarität mit Israel und den emanzipatorischen Kräften im Iran!

 

Wann? Samstag, 01. Juni 2019, 12 Uhr 

Wo? Berlin, U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße 

 

Den Aufruf des Bündnisses, sowie weitere Informationen findet ihr hier. Unterstützt das Bündnis auch gern auf Facebook und teilt die Veranstaltung zur Mobilisierung! 

 

Antifaschistische, kämpferische Grüße

 

Ann-Kathrin

Für den Bundesvorstand 

 

16.05.2019 in Allgemein

BAföG-Reform noch lange nicht am Ziel

 

Zum heutigen Beschluss der BAföG-Reform im Bundestag erklärt Julie Göths, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Bundesbildungsministerin Anja Karliczek verpasst die Chance, eine grundlegende BAföG-Reform zu schaffen. Die BAföG-Reform, die heute beschlossen wird, holt lediglich das nach, was in den letzten Jahren verpasst wurde. An der prekären Lebenssituation von vielen Studierenden ändert sich nichts. Richtungsweisende Verbesserungen, die das BAföG modern gestalten, lassen sich kaum finden. Das zeigt, dass Karliczek keinerlei Gespür für die Lebensrealitäten von Studierenden hat. Es braucht weiterhin eine regelmäßige Anpassung der Frei- und Förderbeträge, sowie eine Entkopplung der Förderungshöchstdauer von der Regelstudienzeit. Ohne diese Änderungen ist die BAföG-Reform die zweite infolge, die zu keiner Trendwende führen wird.

Die BAföG-Novelle zeigt erneut, dass in der Großen Koalition nur mittelmäßige Kompromisse im Bildungsbereich möglich sind. Mit größter Mühe musste die SPD konkrete Verbesserungen für Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen oder Kindern erkämpfen während die Unionsfraktion blockiert. Die SPD hat dafür gesorgt, dass statt der im Koalitionsvertrag vereinbarten einer Milliarde Euro nun 1,3 Milliarden Euro für die Reform zur Verfügung stehen."

 

 

14.05.2019 in Allgemein

Newsletter Mai 2019

 

Inhalt

  1. Europa ist unsere Verantwortung!
  2. #BAföGrauf
  3. Bericht: Austausch mit dem VSStÖ
  4. Bericht: IUSY Student Working Group
  5. Termine
 

Social Media

Wir bei Facebook

 

Termine:

Alle Termine öffnen.

31.08.2019 - 01.09.2019 Sitzung des Studierendenparlaments,
Weitere Infos findet ihr auf www.fernstudis.de.

07.09.2019 - 08.09.2019 Aktiventreffen der SPD-Juso-Hochschulgruppe, SPD Hagen, Elberfelder Str. 57, 58095 Hagen

19.10.2019 - 20.10.2019 Sitzung des Studierendenparlaments,
Weitere Infos findet Ihr auf www.fernstudis.de.

Alle Termine

 
Besucher:268063
Heute:14
Online:1